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Produkte für Partner

VGCORE und VGPROJECT SDK



Um Ihren Kunden eine nahtlose Benutzererfahrung vom Scan bis zur Auswertung zu bieten, können Sie als Anbieter von CT-Hardware die Volume Graphics Software direkt in Ihre Anlage einbinden. Dazu können Sie auf zwei Produkte von Volume Graphics zurückgreifen: VGCORE und VGPROJECT SDK.

VGCORE
VGPROJECT SDK


VGCORE



Zur Integration zentraler Funktionen wie Rekonstruktion oder Geometriekalibrierung in CT-Anlagen

VGCORE Packshot

VGCORE ist Ihre Komplettlösung für die Anbindung der von Ihnen entwickelten CT-Anlage an die breite Palette von Anwendungen und Funktionen, die Volume Graphics für die Handhabung und Verarbeitung von CT-Daten bereitstellt.

VGCORE deckt drei Hauptanwendungsfälle ab:

  • Die Erstellung von Projektdateien zur manuellen oder automatisierten Weiterverarbeitung in Volume Graphics Anwendungen
  • Die Rekonstruktion von Projektionsdaten
  • Die geometrische Kalibrierung einer CT-Anlage


Integration in die Software von CT-Anlagen

VGCORE läuft unsichtbar im Hintergrund und unabhängig von anderen Volume Graphics Anwendungen wie VGSTUDIO oder VGSTUDIO MAX. Mithilfe des VGPROJECT Software Development Kit (SDK) lässt sich VGCORE nahtlos in die Steuerungssoftware Ihrer CT-Anlage integrieren.

Wir haben VGCORE speziell für unsere OEM-Partner entwickelt. Es bietet eine lange Verfügbarkeit älterer Versionen für mehr Kontrolle und Unabhängigkeit bei der Aktualisierung der Anlagensoftware. Gleichzeitig können Kunden, die eine CT-Anlage erworben haben, mit VGCORE regelmäßig ihre Endanwendersoftware wie VGSTUDIO MAX oder VGSTUDIO aktualisieren.

Und in Kombination mit dem Erwerb einer VGSTUDIO oder VGSTUDIO MAX Version in Verbindung mit einer CT-Anlage kann eine VGCORE Lizenz zur Integration in die Anlagensoftware ohne Zusatzkosten hinzugefügt werden.



Projekterstellung

Das .vgl-Dateiformat ist das Tor für Ihre Kunden zu allen verfügbaren Volume Graphics Anwendungen für die Verarbeitung von Volumendaten. Es stellt eine nahtlose Verbindung zwischen Ihrer CT-Anlage, die die Volumen- oder Projektionsdaten erzeugt, und der marktführenden Analyse-, Mess- und Visualisierungssoftware von Volume Graphics dar. Ganz gleich, ob Ihr Kunde eine reine Sichtprüfung mit VGSTUDIO oder myVGL, erweiterte Analysen oder Messungen mit VGSTUDIO MAX oder eine vollautomatisierte Verarbeitung mit VGinLINE durchführen möchte – die .vgl-Datei ermöglicht all dies.

Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihre CT-Anlage über eine eigene Rekonstruktion verfügt, die bereits Volumendaten erzeugt, oder ob Sie sich auf die Rekonstruktionsmöglichkeiten von Volume Graphics verlassen möchten. Die .vgl-Datei kann beide Arten von Daten beschreiben, und im Falle von Projektionsdaten rekonstruiert eine geeignete Anwendung die Volumendaten automatisch beim Öffnen der Datei.

Zusätzlich zur Beschreibung des referenzierten Bildes selbst kann eine .vgl-Datei Metadaten, wie Scanparameter oder Informationen über das gescannte Bauteil, z. B. Seriennummern oder Erstellungsdatum und -uhrzeit, speichern.

Die .vgl-Datei erleichtert nicht nur das Arbeiten mit den von Ihrem CT-Scanner erzeugten Daten, indem sie alle benötigten Informationen an einem Ort zusammenfasst, sondern bietet auch gängige Windows Explorer-Funktionen wie die Vorschau.

Sobald ein Projekt erstellt wurde, kann es über die Übergabefunktion in VGCORE automatisch in einer .vgl-Datei-fähigen Endbenutzeranwendung (*: muss separat erworben werden) geöffnet werden, was einen nahtlosen Übergang zwischen dem Scannen und Rekonstruieren der Daten und deren Visualisieren und Analysieren ermöglicht.



Rekonstruktion

Die Rekonstruktion ist ein entscheidender Schritt. Alle späteren Analysen und Darstellungen hängen von der Qualität des rekonstruierten Volumendatensatzes ab. Mit VGCORE können Sie Ihren Kunden das perfekte Komplettpaket anbieten: Ihre CT-Anlage gepaart mit den CT-Rekonstruktionsfunktionen der Volume Graphics Software. Verwenden Sie VGCORE in Kombination mit VGPROJECT SDK, um die CT-Rekonstruktion vollständig in Ihre Anlage zu integrieren. Rekonstruieren Sie automatisch Volumendatendateien aus den Projektionsbildern Ihrer CT-Anlage und speichern Sie diese als .vgl-Dateien ab oder greifen Sie in Ihrer eigenen Anwendung zur Weiterverarbeitung auf die rekonstruierten Daten zu.

Rekonstruktion in VGCORE:

  • Berechnet schnell und präzise dreidimensionale Volumendatensätze aus den Projektionsbildern des CT-Scanners.
  • Unterstützt Kegelstrahl-, Fächerstrahl-, Parallelstrahl-, Planar- und Helix-CT.
  • Verwendet die beiden Algorithmen „Feldkamp, Davis und Kress“ (FDK) und „Algebraische Rekonstruktionstechnik“ (ART), beispielsweise für die Rekonstruktion von Bildern aus Planar- oder Helixscans.
  • Verwendet robuste automatische Geometriekorrekturen (z. B. Korrektur des horizontalen Detektorversatzes und der Rotationsachsenverkippung).
  • Reduziert Metall- und Ringartefakte.
  • Verbessert die Bildqualität mit der Standard-Strahlaufhärtungskorrektur von Volume Graphics oder mit der optional erhältlichen „Iterativen Artefaktreduktion“ (IAR)*.
  • Läuft auf handelsüblichen Rechnern und nutzt dank OpenCL einen oder mehrere Grafikprozessoren zur schnelleren Berechnung.

 

2D- und 3D-Ansicht eines Scans ohne Strahlaufhärtungskorrektur

Ohne Strahlaufhärtungskorrektur: Die Anzeige falscher Grauwerte (2D-Schnittbilder) führt unter anderem zu Löchern im Objekt (3D-Ansicht).

2D- und 3D-Ansicht eines Scans mit Strahlaufhärtungskorrektur

Mit Strahlaufhärtungskorrektur: Durch die Anzeige korrekter Grauwerte (2D-Schnittbilder) erhalten Sie ein Objekt ohne Löcher (3D-Ansicht).



Geometriekalibrierung

Um CT-Daten zuverlässig zu messen oder zu analysieren, müssen die genauen Abmessungen des gescannten Volumens bekannt sein. Dies setzt voraus, dass die Rekonstruktionssoftware die Geometrie des Aufnahmesystems genau kennt, die durch äußere Faktoren wie Temperatur oder Verschleiß beeinflusst werden kann. VGCORE bietet fortschrittliche Messfunktionen zur Prüfung gescannter Kalibrierobjekte mit bekannten Abmessungen. Kalibrierpläne können mithilfe der erweiterten Koordinatenmesstechnik-Funktionen von VGSTUDIO MAX oder VGMETROLOGY erstellt werden. Sie werden dann zu einem festen Bestandteil der Anlagensteuerungssoftware, die die langfristige Funktionsfähigkeit der CT als präzises Messinstrument gewährleistet.

Kalibrierobjekt mit mehreren Messungen


Kalibrierobjekt mit mehreren Messungen



Geometriekalibrierung in VGCORE:

  • Sorgt durch die subvoxelgenaue und lokal adaptive Oberflächenbestimmung, die die Grauwerte einzelner Voxel in Abhängigkeit von den Grauwerten der umgebenden Voxel verarbeitet, für minimale Messunsicherheit.
  • Richtet einen Datensatz anhand eines punkt-, oberflächen- oder geometriebasierten Ansatzes an einem Referenzdatensatz oder in einem Koordinatensystem aus: punktbasierte RPS- und 3-2-1-Ausrichtung, oberflächenbasierte Best-Fit- und geometriebasierte sequenzielle Ausrichtung.
  • Verwendet durch PTB und NIST geprüfte Algorithmen*.

* PTB- und NIST-geprüft: Diese Software enthält den Volume Graphics Metrology Kernel VGMK 3.2.0 140356, der den PTB-Test für „Auswertesoftware nach Gauß für Koordinatenmessgeräte“ und den PTB-Test für „Auswertesoftware nach Tschebyscheff für Koordinatenmessgeräte“ bestanden hat und der durch das NIST „Algorithm Testing and Evaluation Program for Coordinate Measuring Systems“ überprüft wurde. Die Testergebnisse wurden unter Windows (64 Bit) ermittelt.



Keine spezielle Hardware – keine Grenzen

Die Größe des Volumens, das rekonstruiert oder für die Geometriekalibrierung verwendet werden kann, unterliegt seitens der Software keiner Beschränkung; nur die Hardware bestimmt die Grenzen des Möglichen. Der Vorteil von VGCORE: Es ist für PCs mit handelsüblichen Komponenten mit einer oder mehreren Grafikkarten (GPUs) und CPUs (Multiprozessor-/Multicore-System) ausgelegt. Dadurch können vorhandene Computersysteme, auf denen bereits die Steuerungssoftware der CT-Anlage läuft, problemlos genutzt werden.

OpenCL-Logo

Durch die Einbindung des OpenCL-Frameworks kann VGCORE für kürzere Rechenzeiten bei der Rekonstruktion auf einen oder mehrere Grafikprozessoren zurückgreifen.



Auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten

Weil VGCORE modular ist, kann es so angepasst werden, dass es Ihren Bedürfnissen entspricht. Eine Projekterstellung ist bereits mit der kostenlosen Basisversion möglich; weitere Funktionen können mit einem oder mehreren Modulen flexibel hinzugefügt werden:

  • CT-Rekonstruktion (Kegelstrahl, Fächerstrahl, Parallelstrahl)
  • Optionale Erweiterungen:
    • Spezielle Algorithmen (Helix, ART) für CT-Rekonstruktion
    • IAR* für CT-Rekonstruktion (*: Technologie lizenziert von Fraunhofer EZRT)
  • CT-Rekonstruktion (Planar)
  • Geometriekalibrierung
Zeichnung unterschiedlicher Scangeometrien

Durch Hinzufügen von Rekonstruktionsalgorithmen für Kegelstrahl-CT, Fächerstrahl-CT, Parallelstrahl-CT, Planar-CT (geneigtes Kegelstrahl-CT, geneigtes und gekipptes Kegelstrahl-CT, erweitertes CT) und Helix-CT (Spiral-CT) können Sie VGCORE an Ihre Bedürfnisse anpassen.



VGPROJECT SDK



Zur nahtlosen Anbindung von CT-Scannern an Volume Graphics Produkte

VGPROJECT SDK Packshot

Als Partner von Volume Graphics können Sie mit dem kostenlosen Schnittstellenwerkzeug VGPROJECT SDK eine Computertomographie-(CT-)Anlage direkt an unsere Software anbinden. Mit VGPROJECT SDK können Sie auf einfache Weise eine Anwendung entwickeln, die die Parameter und Metadaten, mit denen das tomographierte Objekt beschrieben wird, in eine .vgl-Datei speichert – sogar während des Scanvorgangs.

Der Integrationsaufwand ist gering, Ihr Nutzen ist enorm: Wenn Sie Ihre CT-Daten im .vgl-Format speichern, sind sie mit dem De-facto-Standard für industrielle CT-Daten kompatibel.



.vgl: Mehr als eine Datei

In einer .vgl-Datei werden Metadaten und Scanparameter mit den Bilddaten verknüpft. Einmal erstellt, ermöglicht sie ohne zusätzliche manuelle Schritte den Import von sowohl Volumen- oder Projektionsdaten als auch beschreibenden Metainformationen in Volume Graphics Anwendungen.

Die .vgl-Datei erleichtert Ihre tägliche Arbeit nicht nur durch das Zusammenführen aller relevanten Informationen, sondern auch durch die Unterstützung bestimmter Windows-Funktionen. So erhalten Sie beispielsweise direkt im Windows Explorer eine Vorschau des Inhalts einer .vgl-Datei oder können nach Metadaten suchen.



Die .vgl-Datei ist nur der Anfang

Da die .vgl-Datei sowohl Referenzen zu den Bildern Ihres Scanners als auch die Rekonstruktionsparameter enthält, können die Daten einfach beim Öffnen der .vgl-Datei rekonstruiert werden. Direkt nach der Rekonstruktion können Sie mit der Analyse beginnen.

Mit VGPROJECT SDK können Sie eine Kommunikationsschnittstelle erstellen, um in einer geeigneten Volume Graphics Anwendung einen solchen Rekonstruktionsprozess programmatisch zu initiieren. Als Ergebnis erhalten Sie eine .vgl-Datei, die die Volumendaten referenziert und ohne weitere Rekonstruktion sofort geöffnet werden kann.

Alternativ können Sie in Ihrer eigenen Anwendung direkt auf die rekonstruierten Daten zugreifen und somit die Datenverarbeitung an Ihre Bedürfnisse anpassen.



Sprechen Sie uns an!



VGCORE und VGPROJECT SDK sind Produkte speziell für Anlagenhersteller. Wenn Sie Anlagenhersteller sind, sollten Sie mit uns über die Möglichkeiten sprechen, mit diesen beiden Produkte die bestmögliche CT-Anlage zu schaffen. Wir unterstützen Sie dabei, Ihren Kunden eine nahtlose Benutzererfahrung vom Scan bis zur Auswertung zu bieten.