1993
Im Rahmen ihrer Diplomarbeit entwickeln die Physiker Christof Reinhart, Thomas Günther und Christoph Poliwoda, die späteren Gründer der Volume Graphics GmbH, an der Universität Heidelberg die weltweit erste Spezial-Hardware zur Echtzeit-Visualisierung von Volumendaten.
1995
Bau des weltweit ersten Rechners, der Datensätze mit CT-Schichtbildern in interaktiver Geschwindigkeit verarbeiten kann.
1997
Gründung des Unternehmens Volume Graphics GmbH und Start der Entwicklung einer Software, die CT-Schichtbildstapel dreidimensional verarbeiten kann. Auszeichnung der Volume Graphics GmbH mit dem Preis des deutschen Gründungsfonds als eine der 10 innovativsten Firmen in Deutschland.
1998
Markteinführung der Softwareprodukte VGStudio 1.0 und VGL 2.0.
Visualisierung von Voxeldaten auf Standard-PC-Hardware erstmalig möglich.
1999
Einführung von VGStudio MAX 1.0.
Beginn des Aufbaus eines globalen Reseller-Netzwerkes; erste Reseller in Japan vertreiben VGStudio MAX.
2000
Die ersten Hersteller industrieller CT-Geräte komplettieren ihre Anlagen mit der Volume Graphics Software.
Volume Graphics implementiert für Mercedes-Benz die erste CT-Rekonstruktion auf einem Cray-Super-Computer sowie auf einem Linux-PC-Cluster.
2001
VGStudio MAX 1.1 kommt mit den Zusatzmodulen Defektanalyse und Wandstärkenanalyse auf den Markt.
Namhafte Industriekunden wie Siemens, Daimler Chrysler, VW und Bosch bringen die Software zum Einsatz.
2002
Das BMW Formel-1-Team nutzt VGStudio MAX, um Motorgussbauteile zu analysieren.
2003/2004
Einführung der lokalen Oberflächenfindung auf 3D-Voxeldatensätzen in der industriellen Messtechnik.
2004
VGStudio MAX 1.2 wird mit dem Zusatzmodul Koordinatenmesstechnik auf den Markt gebracht. Damit steht nun eine stark erweiterte Funktionalität zusätzlich zu einer optimierten Visualisierung zur Verfügung. Volume Graphics ist der erste Anbieter mit einer Lösung zur direkten Vermessung von CT/Voxel-Daten.
2005
Das "Digital Mummy Project" in den USA wird gemeinsam mit SGI, Stanfort University und dem NASA/Stanford Biocomputational Center durchgeführt. Die gesamte Visualisierung sowie das Rendering wurden mit VGStudio MAX auf SGI Systemen durchgeführt. Nach einer internen Marketingstudie von SGI erreichte die Ausstrahlung der Ergebnisspräsentation auf CNN unter Einbeziehung der Printmedien weltweit ungefähr 3 Milliarden Menschen (Fallstudie Digital Mummy).
Parallel wurde mit der kompletten Neuentwicklung von VGStudio MAX 2.0 auf zukunftsfähigen Plattformen begonnen.
2007
Erster eigener Messeauftritt auf der CONTROL mit der Vorabpräsentation von VGStudio MAX 2.0. Es verschmilzt die Voxel- mit der CAD-Welt: In VGStudio MAX 2.0 können erstmalig beide Formate in einer Softwareumgebung analysiert und visualisiert werden.
2008
VGStudio MAX 2.0 wird mit neuem Zusatzmodul Soll/Ist-Vergleich zum Jahresbeginn released.
2010
VGStudio MAX 2.1 kommt mit neuer Messfunktionalität (Form-und Lagetoleranz) und Makrofähigkeit auf den Markt. Diese Funktionalität reduziert die Auswertezeiten für Serienmessungen drastisch.
Innerhalb der VGStudio-Produktfamilie steht jetzt auch eine integrierte, kostengünstige CT-Rekonstruktionslösung für VGStudio MAX und VGStudio sowohl für Endkunden als auch OEM-Partner zur Verfügung.