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Visualisierung

Der sog. VGL-Kernel, bildet den Kern der Volume Graphics Software. Er ist in der Lage, sowohl Volumendaten (wie z.B. MR- oder CT-Aufnahmen) als auch polygonale Daten (z.B. CAD-Modelle) in beliebiger Anzahl in einer Szene darzustellen. Alle Objekte, sowohl die Volumendaten als auch die polygonalen Daten, werden mit einem Beleuchtungsmodell, wie man es aus OpenGL kennt, photorealistisch beleuchtet. Verschiedene Möglichkeiten des Clippings ermöglichen es dem Benutzer, in die Objekte hineinzuschauen.

Der VGL-Kernel arbeitet dabei mit OpenGL zusammen und nutzt die Möglichkeiten der Grafikkarte für die Darstellung der polygonalen Daten. Die Volumendaten hingegen werden mit Techniken des sog. Real-time Ray-tracing (RTRT) visualisiert, was neben der unübertroffenen Bildqualität gerade bei sehr großen Volumendaten immense Vorteile in der Rendering-Performance bietet. Eine weitere Optimierung der Performance wird durch die optimale Nutzung von Multi-Prozessor-Technologie erreicht. Der VGL-Kernel kennt keine Grenzen in der Größe der Volumendaten; der verfügbare Arbeitsspeicher des PCs stellt die effektive Grenze für die Darstellung der Daten dar.  Auf einem Rechner mit 32 GB Arbeitsspeicher können problemlos Volumendaten mit 30 GB interaktiv visualisiert werden.