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CT-Rekonstruktion

Mit dem Zusatzmodul CT-Rekonstruktion, das für VGStudio MAX verfügbar ist, können Projektionsbilder aus einer CT-Anlage direkt importiert werden. Das Modul berechnet die Volumendaten aus den Projektionsbildern. Die Rekonstruktionslösung basiert auf dem Feldkamp-Algorithmus und verfügt über diverse Scankorrekturen. Das CT-Rekonstruktionsmodul ermöglicht eine Verbesserung der Bildqualität durch die Volume Graphics Standard-Strahlaufhärtungskorrektur oder die optional erhältliche Iterative Artefact Reduction (IAR) *.

Das CT-Rekonstruktionsmodul für VGStudio und VGStudio MAX unterstütz verschiedene Rekonstruktions- und Systemgeometrien wie z.B. Parallelstrahl-, Lineardetektor- und Planar-CT. Darüber hinaus ermöglicht Ihnen ein neuer sogenannter Performance-Modus die Rekonstruktion großer Volumen mit hoher Leistung auch auf PC-Hardware mit eingeschränktem Speicherplatz.

 
 

Ohne Strahlaufhärtungskorrektur (oben): Ungenaue Darstellung der Grauwerte (2D-Schichten) verursacht unter anderem Löcher im Objekt (3D-Ansicht). Mit Strahlaufhärtungskorrektur (unten): Saubere Darstellung ohne Artefakte (2D-Schichten) führt zu einem geschlossenen, detaillierten Objekt (3D-Ansicht).

Die Implementierung unterstützt die Durchführung der CT-Rekonstruktion auf Standard-PCs; es wird daher keine Spezial-Hardware benötigt. Die Berechnung erfolgt entweder auf einer handelsüblichen Grafikkarte (GPU) oder den CPUs (Multi-Prozessor/Mehrkernsystem). Selbst größte Datenmengen lassen sich mit hervorragender Performance auf Standard-PCs rekonstruieren.

Das CT-Rekonstruktionsmodul steht dem Endkunden als Import-Option für Projektionsbilder zur Verfügung, kann von OEM-Kunden aber auch in die Software der CT-Anlage integriert werden. Mit Hilfe des VGProject SDKs kann eine direkte Verbindung vom CT-System zu VGStudio MAX/VGStudio geschaffen werden.

* Technologie lizensiert von Fraunhofer EZRT